Depressionen

Der Begriff Depression kommt von dem lateinischen Wort deprimere, was so viel wie niederdrücken bedeutet. Die Depression ist eine psychische Erkrankung, bei der sich die Patienten niedergeschlagen fühlen, stets in negativen Gedanken versunken sind und über Antriebslosigkeit klagen.

 

Wir alle kennen wohl die Leute, die uns unqualifizierte Tipps gegen Depressionen geben. Eigentlich kann man diesen Menschen ja keinen Vorwurf machen. Sie wissen es einfach nicht besser und können sich einfach nicht in die Verhaltensweisen und Denkmuster von einem depressiven Menschen hineinversetzen.

 

Die Behandlung einer Depression ist ein sehr sensibles Thema. Zugleich wirft die Thematik viele zentrale Fragen auf, die trotzdem bis heute nicht hinreichend beantwortet sind. Um den aktuellen Stand der Forschung zu verstehen, ist es notwendig, sich den aktuellen Möglichkeiten der Behandlung möglichst ganzheitlich zu widmen.Hauptsymptome: gedrückte Stimmung, Interesselosigkeit, Freudlosigkeit, Antriebsstörung. (Mindestzahl: 2 bis 3; Dauer: mindestens 2 Wochen) Andere häufige Symptome: mangelnde Gefühlsbeteiligung, Störungen von Konzentration und Selbstwertgefühl sowie Zukunftsperspektiven, Schuldgefühle, Schlafstörungen generell, Appetitverminderung und Neigung zur Selbstbeschädigung. (Mindestzahl: 2 bis 4, und zwar zusätzlich zu obigen Hauptsymptomen). Körperliche (somatische) Symptome: früh-morgendliches Erwachen, so genanntes Morgentief  (mit Stimmungsaufhellung im Verlauf des Tages), seelisch-körperliche Hemmung oder innere Unruhe, Appetitverlust mit Gewichtsverlust (5% im vergangenen Monat), Libidoverlust u.a. (Mindestzahl: 4).