Schul- und Prüfungsangst

Jeder kennt es, das Blackout, das schwarze Loch, wenn wir in der Schule oder in Prüfungen Rede und Antwort stehen sollen. Es ist ein Worst Case Szenarium. Doch wer diese Situation einmal erlebt hat, vergisst sie nie wieder. Die Angst, davor zu scheitern, schränkt die Denkfähigkeit in beachtenswertem Maß ein. Dies ist es aber, was man in Prüfungssituationen überhaupt nicht gebrauchen kann. Eigentlich besteht der Wille, höchste Leistung selbstständig zu erlangen und zu bringen. Ergebnis ist das beschämende Gefühl, unter seinen Möglichkeiten geblieben und gescheitert zu sein.

 

Konstellationen, die geeignet sind, eben dieses Bedürfnis nach Erfolg zu gefährden, können sehr schnell als bedrohlich gedeutet werden. Dies hängt jedoch immer von einer persönlich vorgenommenen Bewertung ab, die sich auf individuelle Erlebnisse stützt. Wurde schon einmal etwas Entsprechendes erlebt, wo man sich ausgegrenzt, ungeliebt und negativ beurteilt, wo man sich schamvoll verletzt, fühlte, ist die Grundlage für die Angst vor einem Versagen gelegt.

 

Angst löst also immer wieder eine Reaktionskette im Organismus aus, in deren Folge Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol ausgeschüttet werden, um den Körper in die Lage zu versetzen, entweder wegzulaufen oder anzugreifen, dies geht einher mit unangenehmsten Körperempfindungen.

 

Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich von der Blockade ablassen zu können. Mit positiven Suggestionen setzt die Hypnosetherapie hier an, und hilft die Blockaden und Ängste aufzulösen.

 

Die Hypnose ist jedoch keine Zauberkunst, die die Prüfungsangst wegzaubern kann, aber sie gibt die Energie, durch das Erwecken innerer Ressourcen diese Angst zu verlieren.